Ingmar Busch pres. NYC2004

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::SF - Einführung

Nach 11-stündiger Reise hatte ich schon bei meiner Ankunft in San Francisco mit den Hügeln zu kämpfen. Irgendwie musste ich von der Powell BART Station meinen wie immer fetten Seesack zum Hostel raufschleppen. Das Hostel liegt in Nob Hill und der Name des Stadtbezirks ist hier Programm. Ach ja, Hostels sind sowas ähnliches wie bei uns Jugendherbergen. Allerdings sieht man selten Schulklassen, sondern mehr kleinere Reisegruppen und Backpacker, oft auch Einzelpersonen.

Das Hostel ein, ein USA Hostel, echt recht angenehm. Der Preis mit 25$ im Vierbettzimmer unschlagbar. Und man trifft auch ne ganze Menge Leute.

Nach meiner Ankunft bin ich dann gleich los, um mal einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen. Und das meiste, was mir über SF gesagt wurde, stimmt. Die Stadt ist ziemlich schön und besitzt ihren eigenen Flair. San Francisco wirkt übersichtlich, kann sich aber doch ganz schön hinziehen. Nachdem man die Cable-Cars und die berühmten Hügel der Stadt ja schon zig mal im Fernsehen gesehen hat, ist es trotzdem ziemlich aufregend, alles live zu erleben. Das erstbeste Cable-Car musste gleich für ein Foto herhalten ...

Weiter ging's quer durch die Stadt, vorbei am Union Square

durch den Financial Destrict mit dem Embarcadero Center am Ende

Die Pyramide, noch ein Wahrzeichen von SF, ist fast überall gut zu sehen.

bis hin zu Fisherman's Wharf. Von dort aus kann man in der Ferne schon die Golden Gate Bridge sehen, die natürlich wie fast immer mit Wolken verhangen ist.

Am Pier 39, einem beliebten Touri-Ziel mit zahlreichen Läden und Freßbuden tümmelt sich auch eine Kolonie Seelöwen.

Übrigens braucht man hier gar kein Englisch, denn man hört an jeder Ecke Deutsch. So schlecht kann unsere Wirtschaft gar nicht laufen, wenn so viele Leute sich Urlaub in den USA leisten können. Oder ist es doch nur der Dollar-Kurs? Jedenfalls glaub ich fast, dass hier genauso viele Deutsche wie amerikanische Urlauber rumlaufen.

An der Promenade, die an den ganzen Piers langführt, ist dieser Mann zu Hause. Naja, eigentlich nicht zu Hause. Er verdient wohl sein Geld hier. Jedenfalls erschreckt der "Bushmann' vorbeikommende Leute. Und alle die, die sich erschreckt haben, stehen mit Kameras hinter dem Bushmann und freuen sich, wenn die anderen auch erschreckt werden.

Am Ende eines stressigen Tages, an dem ich nicht nur ne Menge geflogen, sondern auch gelaufen bin, musste ich wieder irgendwie zurück zum Hostel. Ist ja nicht weit, ungefähr zwei Kilometer rein in die Stadt. Dummerweise liegt ein Hügel dazwischen, und mit 102 Metern der höchste noch dazu. Und da die Steigung von unten nicht so doll aussieht, gleich noch ein Bild von oben ...

Irgendwann war ich dann auch oben und durfte völlig aus Atem dieses lustige Hinweisschild lesen ...

Ach nee, ein Hügel. Hab ich gar nicht gemerkt! Jedenfalls hat man hier die besten Aussicht auf der Stadt und die Wohnungen dürften auch nicht gerade billig sein.