Jones Beach

08/08
Heute mal wieder ein zeitnaher Bericht, denn ich bin gerade zurück vom Jones Beach gekommen.Das ist das Schöne an New York, man muss nur knapp eine Stunde mit dem Zug (mit Auto wahrscheinlich aber auch) fahren und schon ist man an einem richtig super Strand. Nach Far Rockaway und Coney Island, die noch zu New York gehören, gibt es auf Long Island eine Menge schöner Strände, wie zum Beispiel Long Beach und Jones Beach. Nur etwa 45 Minuten von der Penn-Station entfernt, wartet ein Bus-Shuttle, der ein paar Stationen am Jones Beach abfährt. Das Ticket
kostet 14$, nicht nur deswegen ein lohnenswerter Trip.

Mit etwa 26 Grad und abundzu ein paar Wolken war es heute auch nicht so heiß wie gewöhnlich und deshalb auch sehr erträglich. Fette Wellen gab's gratis dazu, auch wenn das Wasser nicht ganz so warm war wie Florida. Aber Badewanne hab ich ja auch in New York (ok, das war gelogen).

Der Strand an sich ist schön groß und nur der vordere Abschnitt war gefüllt. Wenn der ganze Strand mit etwa 130 Metern Breite voll wäre, würde das wahrscheinlich keinen Spaß mehr machen.

Die Wolken sehen schlimmer aus als sie waren. Kurze Zeit später hatten wir wieder herrlichen Sonnenschein.

Was allerdings gleich auffällt, Regeln und Gesetze gibt's auch am Strand. Neben den üblichen Sachen wie kein Alkohol usw. habe ich erstmal ein "Umbrella Line" - Schild gesehen. Dahinter dürfen wohl keine Sonnenschirme mehr aufgebaut werden, weil es wahrscheinlich zu dicht am Wasser wäre. Wie bekloppt ist das denn. Wenn ich meinen Schirm im oder am Wasser aufstelle, bin ich doch selbst verantwortlich! Naja, was solls, lustig ist es trotzdem.

Dann durften wir mal wieder ein paar massive Körper bewundern (heute will ich mal nicht gemein sein und das Wort Fette verwenden), u.a. dieses Prachtexemplar amerikanischer Bauart.

Ich hoffe, der Typ schaut nie auf meine Homepage. Wie ist es eigentlich mit Persönlichkeitsrechten und so? Jedenfalls hat er sich bestimmt über 30 Minuten nicht bewegt und da konnte ich einfach nicht widerstehen. Oder wie wäre es mit der typischen McDonalds-Familie? Zur allgemeinen Gerechtigkeit: Burger King ist auch nicht besser!

Gut, dass der Eine sein T-Shirt anbehalten hat, hab ich mir gedacht. Kurz danach entblößte er sich und gab den Blick frei auf seinen später bestimmt mal sehr muskulösen Körper.

So denn, genug gelästert. Hier noch ein Bild von meinen Schweizer Bekannten, Heidi ähhm Karin und "Seimon" Simon. Man sollte sich das Gesicht vor allem vor Simon (von Karin sieht man eh kein Gesicht) merken, denn so sieht der Gewinner der New Yorker Beachvolleyball Stadtmeisterschaften aus, die nächste Woche stattfinden ;-)