Ingmar Busch pres. NYC2004

Sie sind hier: Startseite > Tagebuch > Februar > Empire State Building

Empire State Building

02/23
Der Montag fing hier in New York mit so einem Hammerwetter an, so dass ich gleich die Gelegenheit genutzt habe, um das Empire State Building  zu "besteigen". Schade, das geht leider nicht immer, sonder nur zum EPS Run. Der Rekord für die insgesamt 86 Stockwerke (levels) und 1576 Treppenstufen (steps) liegt bei 9:33 min. Glücklicherweise braucht der Fahrstuhl nicht ganz so lange. Weil das Teil so schnell fährt (fast so wie der turbo lift im Raumschiff Enterprise), springt die Anzeige nur in Zehnerschritten um.

Bevor man in den Fahrstuhl kommt, muss man erstmal einen Rundgang durch den Keller des EPS machen, in dem man die Tickets kauft. Dort ist alles abgezäunt und ausgeschildert, vor allem um den riesigen Andrang zu bewältigen. Ich war so gegen Mittag dort und es war ziemlich leer. Übrigens ist es ratsam, sich einen NY Citypass (mehr Infos hier) zuzulegen. Dann muss man sich nämlich nicht an den normalen Ticketschaltern anstellen. Nach den üblichen mehrmaligen Sicherheitskontrollen (wäre zu dumm, wenn noch ein Wahrzeichen von NY abhanden kommt) fährt man 80 Stockwerke nach oben. Dort kann man sich einen mp3-Player geben lassen (bezahlt wird allerdings beim Ticketkauf), mit dem man sich ein paar Erklärungen von Anton Schneider anhören kann. Na wenn das mal nicht ein typisch deutscher Name ist. Ich hätte gern mal gewusst, wie die Leute in den anderen Sprachen heißen, bestimmt Paul Smith und Sergej Iwanow ;)

Oben angekommen, ist die Aussicht einfach überwältigend. Die Wolkenkratzer sehen ja von unten schon ziemlich gewaltig aus, doch die Aussicht von hier aus ist noch viel schöner.

Anton Schneider erzählt auch ein paar Stories von Stadt, vom Empire State Building. Außerdem werden die Hochhäuser erklärt. Allerdings kann sich das ja niemand merken, obwohl die Titanic-Story habe ich noch behalten ;) Also hier, an dem Pier (welch ein Reim) sollte die Titanic anlegen. Dummerweise hatte ein Eisberg aber etwas dagegen, wodurch Leonardo New York leider nicht gesehen hat und sterben musste, weil das Mädel auf dem Treibholz keinen Platz gemacht hat. Ok, den letzten Teil hat mir nicht Anton Schneider verraten, sondern das weiss man durch Allgemeinbildung.

Auf dem Bild schaut man nach Süden, Richtung Downtown.

Im Vordergrund sieht man die 5th Avenue, die am Madison Square Park vom Broadway gekreuzt wird. Der Broadway ist übrigens die einzige größere Straße, die nicht gerade ist. Man soll ja nicht behaupten, dass ich hier nichts gelernt hätte. Am oberen Rand des Bildes erheben sich die Hochhäuser des Finanzbezirkes, links oben liegt Brooklyn.

Auf dem nächsten Bild schaut man ebenfalls Richtung Downtown, ins East Village und die Lower Eastside. Dort wohne ich (noch).

Wie lange das noch so bleibt, weiß ich gar nicht. Langsam gewöhne ich mich an den kleinen Raum, die etwas dreckige Küche mit ein paar Kackerlaken (aber das ist normal) und an die blöde Bettdecke, die natürlich keine europäische Standardgröße besitzt. Die Gegend ist aber kult hier. Achja, weiterhin gibt's hier ein unfreiwillige Standleitung zum Internet, d.h. jemand verteilt seinen nicht zu kleinen Internetzugang in ein ungeschütztes Funknetzwerk. Und da freue ich mich doch!

Zum Schluß noch ein kleines Rätsel. Was ist hier zu sehen? Ein kleiner Tip: man schaut von Empire State Building nach unten. Zuerst dachte ich auch, dass es Steine oder Müll wären. Doch es sind tatsächlich Touri-Kaugummis in verschiedenen Farben! Und ich hatte keine dabei. Naja, vielleicht beim nächsten Mal ...

Zum Citypass gehört nicht nur das observatory, sondern auch das NY Skyride, dass ich aber erst später besucht habe. Noch ein paar weitere Fotos von hier oben findest Du auf dieser dieser Seite.