Ingmar Busch pres. NYC2004

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Outside Manhattan

02/22
Heute ist Sonntag und was macht der allgemeine Amerikaner, außer die kiloschwere New York Times zu lesen? Ich weiß es nicht ...

Ich habe mich jedenfalls erstmal raus aus Manhattan "gewagt", um mir eine Wohnung in Brooklyn anzuschauen. Also rein in den F-Train und ein paar Stationen und etwa 15 Minuten weiter war ich in Park Slope. Das ist eine bürgerliche Gegend, für New Yorker Verhältnisse schon richtig gut. Dort ziehen die Leute hin, die raus aus Manhattan wollen aber trotzdem nicht weit zur Arbeit fahren möchten. Das Haus, ein typisches amerikanisches "brownstone", steht in einer schnurgeraden Straße mit identischen Häusern. Man hat einen Superblick auf die skyline von Manhattan, ein Park (Prospect Park) ist auch gleich um die Ecke. Ich war dort jedenfalls zum Bagelessen bei Miriam und Hank Blaustein eingeladen, nebenbei konnte ich mir auch noch mein (eventuell) zukünftiges Zimmer anschauen. Die Leute  waren ziemlich nett und alles sah gut aus. Besser jedenfalls als meine derzeitige Wohnung, was aber auch nicht schwer ist. Ob ich dort hingehe, wird sich die Woche entscheiden. Ist schon ein schwere Entscheidung, Sauberkeit und die Vermieter sprechen eindeutig für Park Slope. Allerdings ist East Village (derzeitige Gegend) zurzeit ziemlich angesagt. Mal schauen ...

Auf dem Rückweg von Brooklyn hab ich es mir nicht nehmen lassen, dort ein bißchen rumzulaufen. Insgesamt sieht dort ziemlich anders auch als Manhattan, keine Hochhäuser, ziemlich heruntergekommen. Ich kenne auch nur wenige Ecken in Berlin, die so aussehen. Wenn man schon mal in der Ecke ist, muss man natürlich auch über die Brooklyn Bridge laufen, was bei den ca. 1.100 m 'ne ganze Weile dauert.

Aber der Ausblick und die Tatsache, dass es sich um ein weltberühmtes Bauwerk handelt, sind es wirklich wert. Die Brücke ist für Auto (1.Etage) sowie für Fußgänger und Radfahrer (2.Etage) zugänglich. Man läuft über Holzbretter zwischen und oberhalb der beiden Fahrbahnen für die Autos. Unter den Holzbrettern, die gar nicht mehr so gut aussahen, kommt nach ca. 50 Metern das Wasser. Den ganzen historischen Kram möchte ich Euch einfach mal ersparen. Hinzu kommt, dass ich es gar nicht weiß. Aber das kann man überall nachlesen.

Mehr Bilder von der Brooklyn Bridge gibt's hier.