Ingmar Busch pres. NYC2004

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Coney Island

06-13
An diesem WE hab ich mal den nächsten Strand ausgetestet, nämlich den berühmten Coney Island Beach. Eigentlich ist Coney Island nicht wegen seinem Strand, sondern mehr wegen dem board walk (so nennen die Amis ihre Strandpromenade, meist Holz, oft auch Beton) mit Vergnügungsbereich bekannt.

Dieser Vergnügungspark hat zwar seine besten Seiten schon hinter sich, doch früher war das alles mal ganz toll. Hier gibt es so tolle Sachen wie riesige Riesenräder (wonder wheel)

oder mit Farbe auf Menschen schießen, was sich dann "shoot the freak - live human targets" nennt.

Ist gar nicht mal so einfach, denn der Freak bewegt sich laufend. Ich war allerdings mehr wegen dem Strand dort. Trotz gegenteiliger Meinungen war ich doch sehr überrascht, dass der Strand eigentlich ganz in Ordnung war.

Der Sand gibt zwar nicht gerade Karibikfeeling her (mmh, da war ich ja noch gar nicht) aber in jedem Fall ist er nicht dreckig. Voll war es auch ein bißchen. Macht aber nix, denn ich bin ja schließlich Ballermann erprobt, wenn auch nur vom Zuschauen. Auch kann man hier seine Russischkenntnisse extrem verbessern, denn die Hälfte der Leute (inkl. die Baywatch Lifeguards) sprechen Russisch. Das liegt nicht daran, dass die Amis hier Fremdsprachenwunder sind, sondern daran, dass hier fast nur Russen bzw. russischsprachige Leute wohnen.

Meine Bewertung des Strandes hängt natürlich immer von der Möglichkeit ab, Beachvolleyball zu spielen. Was in Far Rockaway nicht und auf Staten Island nur begrenzt möglich war, könnte am Strand von Coney Island wunderbar funktionieren.

Es gibt dort ca. 10 Felder, doch außer Kinder leider keine Leute, die dort ernsthaft spielen. Ein paar Courts sind sogar mit Netzen ausgestattet, die jedoch dort nicht lange hängen werden. Da die meisten Kiddis Volleyball nicht verstehen, wird sich einfach an die Netze gehangen. Aus Angst vor den großen Brüdern hab ich natürlich nix  gesagt.

Ansonsten triff man dort auch ganz lustiges Volk, wie zum Beispiel Puerto Ricaner, die sich auf ihren Feiertag am Sonntag vorbereiten oder Afrikaner, die am Strand trommeln, dass der Boden wackelt.