Ingmar Busch pres. NYC2004

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Beachen

Eigentlich gibt es in New York alles was man braucht (und was man nicht braucht), doch eines hat mir bisher noch gefehlt - ein Beachvolleyball Platz.

Glücklicherweise habe ich einen Sand-Court mitten im Central Park gefunden und ihn am Sonntag natürlich gleich den ganzen Tag ausprobiert. Ein wenig verwundert war ich jedoch, dass um 1pm noch niemand auf dem Platz zu sehen war.

Die location hätte nicht schöner sein können, mal abgesehen von einem fetten Strand natürlich. Aber dass ich hier überhaupt einen Platz finde, hätte ich gar nicht gedacht. Beachvolleyball ist in NY nicht wirklich populär, es gibt in der ganzen Stadt wahrscheinlich auch nicht mehr als 5 Sand-Plätze. Volleyballspieler findet man schon öfter, allerdings auf Beton zu spielen finde ich nicht so toll.

Am Nachmittag haben sich dann noch ein paar Leute zum Spielen eingefunden und nach sechs Wochen ohne Beachen war das mal wieder ein tolles Gefühl, es war am Sonntag ja auch richtig warm.

Mit den Leuten hier konnte man auch ganz gut spielen, die waren alle so mein Level, natürlich nicht besser ;) Dummerweise wird hier mit dem AVP Ball gespielt, ein weißer Soft-Lederball von Wilson, ähnlich dem Mikasa. Das ist zu Beginn erstmal gewöhnungsbedürftig. Im Sommer soll der Court ziemlich voll sein. Da kann es schon mal passieren, dass man nicht mehr mitspielen darf, wenn sich mehr als 5-7 Teams auf dem Court tummeln. Auch soll dann das Niveau ziemlich heftig sein, aber das wird sich noch zeigen. Außerdem bin ich nicht zum Beachen hier. Es ist zwar schön, dass ich hier abundzu mal spielen kann, doch will ich hier nicht den ganzen Tag auf dem Platz rumhängen. Dann hätte ich auch gleich in Deutschland bleiben können.