Ingmar Busch pres. NYC2004

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Atlantic City

05/30 - 31/05
Das lange Memorial Day Wochenende habe ich genutzt, um das erste Mal eine "große Reise" außerhalb von New York anzutreten. Die große Reise ging 2,5 Stunden nach Atlantic City, das Las Vegas der Ostküste. Allerdings kann man das wohl nicht vergleichen, denn Las Vegas hat bestimmt mehr zu bieten. Wir waren natürlich nur wegen dem Strand in Atlantic City, doch der ist nicht gerade schön. Naja, wenn man eine verrostete Pipeline mag, die mitten am Strand liegt, dann ist er wohl schön. Leider kann ich davon kein Bild anbieten, doch es sah nicht wirklich toll aus. Gegenüber der Strände in New York war es allerdings sauber. Na wenigstens etwas! Ansonsten gibt es dort noch eine Holzpromenade mit Fressbuden, Geschäften, Kramläden, Vergnügungs-Piers, Hotels und vor allem Casinos. Eigentlich besteht AC nur aus Casinos. Das ist auch der Grund, warum man dort hinfährt. Meiner Meinung wird die Stadt und der Strand extra häßlich gemacht, dass man länger in den Casinos bleibt. Dafür sehen diese um so schicker aus, wie hier das Borgata, eines der neueren Casinos.

Aber nun mal der Reihe nach. Los ging's mit dem Bus von New York (Academy Tours) von Port Authority. Unsere internationale "gambling group" bestand aus zehn Leuten, vier Deutsche, zwei Mexikanerinnen, zwei Engländer, ein Mädel aus Japan und einer aus Ecuador. Amerikaner wurde nicht zugelassen ;)

Der Bus hat 28$ gekostet und ist in jedem Fall zu empfehlen. Allerdings sollte man mindestens 30 min vor der geplanten Abfahrt sich ein Ticket besorgen und in die Reihe stellen, um böse Überraschungen wie einer voller Bus zu vermeiden. Das guten an dem Ticket ist, das die Fahrt von unterschiedlichen Casinos gesponsort wird, d.h. man bekommt in Atlantic City wieder zwischen 18 und 20 $ zurück. Gleich nach der Ankunft haben wir unseren Gutschein eingelöst und Bargeld zurückbekommen - ich glaub das war anders vom Bally's Casino geplant. Uns war es jedenfalls egal, denn wir wollten nicht schon mittags unser Geld verlieren, was einigen anderen Leuten dort übrigens ziemlich egal ist.

Danach ging's dann in unser lustiges Howard Johsons Hotel, eine sonst recht günstige Hotelkette. Nur wurden die Preise am langen Wochenende kräftig erhöht, so dass wir für drei Leute 190$ abdrücken durften. Aus Strafe haben wir mit vier Leuten im Raum geschlafen. Bääätsch, Howard Johnson, wir haben dich gelinkt! Die Hotelbewertungen wie:
I didn't expect Ceasar's Palace but also didn't expect a view of prostitutes and drug dealers directly outside my window.
ließen auf einiges hoffen. Wir wurden jedoch enttäuscht, weder Prostituierte noch Drogendealer hausierten in oder neben unserem Hotel. Der Raum war in Ordnung, zwei große Betten, in dem jeweils zwei Leute schlafen konnten. Klimaanlage und Cable TV versteht sich als amerikanischer Standard.

 

 

bald kommt mehr, Bilder schon mal hier