Ingmar Busch pres. NYC2004

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seba ist da

05/01
In dieser Woche hatte ich Besuch von einem Berliner Studiums-Kumpel, oder auch Kommilitone (das Wort, dass ich nie aussprechen konnte). Und obwohl er es nicht verdient hat, bekommt er sogar eine eigene Überschrift. Damit Sebastian NY nicht so toll findet, hab ich ihn bei meinem ehemaligen und bald wieder Roommate einquartiert - die gute, alte Japanerin.

Natürlich war die Wohnung komplett in Unordnung, vom gewöhnlichen Dreck ganz zu schweigen. Aber dazu später mehr. Weil niemand interessiert, wie Sebastian aussieht, hier mal ein Bild von ibu auf der Wallstreet - natürlich darf meine Riesentasche nicht fehlen. Ich hab keine Ahnung, was ich wieder alles mitgeschleppt habe ...

Das ist der Beweis - ich bin noch nicht fett!

Am ersten WE durfte ich natürlich ein paar Touri-Touren mitmachen, so sind wir dann am Samstag zur Einstimmung und um den großen Besucheransturm in der City zu umgehen mit der Fähre nach Staten Island geschippert. Diese ist umsonst ist und man hat einen ganz guten Blick auf die Freiheitsstatue. Es ist schon sehr ungewöhnlich, dass die Fähre umsonst ist. Am Samstag waren jedenfalls fast nur Touris drauf, die gleich wieder zurückgefahren sind. Wir sind natürlich dort geblieben ...

Obwohl es auf Staten Island nix zu sehen gibt, sind wir einfach mal mit dem Bus (NY Metro ist dort auch gültig) quer über die Insel. Auf den ersten Blick erscheint sie nicht groß, doch wir sind eine Weile durch die Gegend ohne große Höhepunkte gegondelt.

Das beste ist wohl noch die Verrazano Bridge, die Staten Island mit Brooklyn verbindet. Die Brücke ist durch den NY Marathon bekannt, von dort aus wird meistens gestartet. Wer wissen möchte, wie das Ding live aussieht, kommt entweder her oder guckt hier.

In Staten Island gibt's auch einen Strand, naja, wenn man das Strand nennen kann. Ich würde Uferzone mit halbwegs hellem Sand dazu sagen, wenn man den Müll und die Glasscherben nicht beachtet. Ins Wasser sollte man dort auch nicht gehen, vielleicht bekomme ich noch raus, warum das so ist.

Der Strand hat aber auch schöne Seiten bzw. schöne Stellen - diese ist ungefähr 150 Meter lang ...

Hurra, wieder ein paar Beachvolleyball-Felder gefunden! Allerdings ist die Anreise etwas umständlich und wahrscheinlich kommt niemand. Staten Island hat einen schlechten Ruf, ähnlich wie New Jersey. Die New Yorker aus Manhattan wollen dort jedenfalls nicht hin. Angeblich haben die Mafiosi aus Little Italy auf Staten Island ihre Anwesen.

Am Sonntag ging's dann weiter mit der Touri-Tour, allerdings hab ich mir nur den Times Square angetan. Der ist eigentlich immer einen Besuch wert.