Ingmar Busch pres. NYC2004

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::LA:Warner Brothers

Am vorletzten Tag hab ich nochmal beschlossen, mir einen Mietwagen auszuleihen. Zum einen habe ich noch nicht alles von Los Angeles gesehen und zum anderen ist das die einfachste Möglichkeit, um zum Flughafen nach Long Beach zu kommen. Da hab ich mich etwas verschätzt, im Internet sah die Verbindung von Santa Monica nach Long Beach relativ einfach aus. Eigentlich ist sie das auch, allerdings hätte ich mit Bus & Bahn ca. 3 Stunden gebraucht. Da war Autofahren (ca. 30 min) schon besser. Also wieder ein Auto von Hertz, das kleinste und billigste für 33€. Und sowas (Chevrolet Impala, 180 PS)  bekommt man, wenn man das kleinste und billigste bucht ;-)

Naja, ich glaube, dass ich 3-5 Upgrades bekommen habe, warum auch immer.

Dass Hollywood in Los Angeles liegt muss man ja wohl nicht erwähnen, allerdings hat der kleine Stadtteil Burbank Hollywood den Rang abgelaufen. Hier gibst die größten Studios wie Universal, Walt Disney, Paramount, NBC und eben das Studio der Warner Brothers. Walt Disney ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, Paramount bietet ebenfalls Studiotoure und Universal hat dort gleich mal einen Entertainment Park hingebaut..

Die Warner Brothers Studiotour geht richtig hinter die Kulissen und ist wirklich zum empfehlen.

Nach Sicherheitskontrolle schlimmer als am Flughafen wird man mit einem Elektrowagen (cart) durch die Fake-Stadt gefahren.

Zu Beginn erhält man durch einen nett gemachten Trailer einen guten Überblick über die von WB produzierten Filme, wie z.B. Matrix, Harry Potter, Terminator 3, Catwoman und Serien wie Friends, ER und Gilmore Girls.

Ist schon witzig, wenn man Häuser sieht, die man eigentlich nicht erkennen würde, auch wenn man den Film gesehen hat. Das hier wurde verwendet in Mars Attacks.

Ansonsten gibt's hier alles von ausgebrannten Häusern

, über abschraubbare Straßenlampen, Parkuhren und Briefkästen (die müssen schon mal öfter geleert werden)

bis hin zu einem Fake-Wald mit Fake-Steinen, einem Fake-Teich (im Film dann wahrscheinlich ein See, der beliebig mit Wasser gefüllt werden kann) und echten Bäumen.

Diese Räume hier kennt man von den Gilmore Girls (weiss gar nicht, ob es das auch in Deutschland gibt)

und von Friends.

Ich kenne die natürlich nicht. Die Sets von den bekannten Serien waren zwar interessant, doch zumindest bin ich nicht ausgekreist wie ein Mädel aus Israel, die am liebsten alles angefasst hätte.

Der Tour Guide war ganz lustig und hatten natürlich eine ganze Menge Insiderwissen. Es wusste natürlich, welches Set in welchem Film verwendet wurden und konnte auch darüber hinaus noch ganz gute Hintergrundinfos liefern.