Ingmar Busch pres. NYC2004

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::Santa Monica

Wir befinden uns also am weltberühmten Strand von Santa Monica Beach, wo sich die Schönsten der Schönen tummeln.

Kann mich nicht erinnern, in Baywatch jemals solche Strandschönheiten gesehen zu haben. Natürlich sieht hier nicht alles so aus. Auf der Promenade findet man schon mal ganz nett anzuschauende Joggerinnen und Inlineskaterinnen ;-)

Was gibt's hier noch so in der Gegend? Beach Courts, ca. 40 innerhalb von knapp einem Kilometer, alle mit Netz, jedoch nicht alle mit Linien. Trotzdem der Himmel für Beacher, wobei mir hier noch nicht die Superspieler begegnet sind. Wer halbwegs den Ball treffen kann, kommt zum Santa Monica Pier.

Dieser Pier ist eigentlich ein Amusement Pier bzw. Park, der älteste in Kalifornien. So sieht er auch aus! Allerdings schon witzig, wenn man Riesenrad oder Achterbahn auf dem Pazifik fährt. Sechs Beachvolleyball-Plätze befinden sich jedenfalls gleich dahinter.

Und man beachte die Lichter, gratis unter Flutlicht spielen bis 10.30 pm!

Dann gibt's hier noch den tollen Muscle Beach, an dem Arni früher Gewichte gestemmt hat. Vielleicht sind ja sogar noch irgendwo ein paar Spritzen verbuddelt!

Jeden Sonntag wird ein Teil des Strandes von einer Aktivistengruppe benutzt, die für jeden im Irak-Krieg gefallenen Soldaten eine Kreuz aufstellen. Und es werden Tag für Tag mehr. Der Strand ist jedenfalls groß genug.

So dicht ist Freud und Leid beieinander. Amusement-Park und Arlington West.

Hier noch ein kleine Story vom tollen Hostel. Meine Mitbewohner wechseln ständig. Als ich hier am Freitag ankam, habe ich gleich die Bekanntschaft mit einem alten Australier gemacht, der meine Fresstüte aufmerksamerweise in die Küche gebracht hat und als "free food" deklariert habe. Immerhin war er nächsten Tag so nett und hat mir die Tüte zurückgebracht. Allerdings war es dann schon zu spät, denn free food wird hier immer gern gesehen. Mein Nutella, Brot, eine halbe Ananas und Getränke wurden dankbar genommen. Ich konnte es dem Typen nicht mal richtig übelnehmen, denn irgendwie war er wohl nicht ganz dicht. Als ich dann in der Nacht wiedergekommen bin, ist er gerade sehr leicht bekleidet aus der dichteren Damentoiletten gekommen.

Mit dem Essen ist es hier so eine Sache. Normalerweise wird alles markiert und in Regale gepackt. Dummerweise ist es offen zugänglich und mein Nutella wurde auch den zweiten Tage ungewollt dezimiert. Den allerletzten Rest habe ich heute mit Salz konterminiert. Soll der Dieb richtig Freude dran haben!