Ingmar Busch pres. NYC2004

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::wieder in LA

09/10
Von San Diego ging's wieder zurück nach Los Angeles, mit staubedingtem Stop in einem Factory Outlet Center nahe am Highway. Diesmal bin ich aber nach Santa Monica gefahren, so eine Art Stadtbezirk von LA, obwohl der Begriff nicht wirklich passt.

Das Hostel liegt ziemlich dicht am Strand (2nd street) und die 3rd-street-Promenade ist auch gleich um die Ecke. Obwohl das Hostel das bisher sauberste (zusammen mit den USA Hostels) ist, wirkt es doch eher wie eine Bundeswehrkaserne oder Schule. Alles sehr steril, man trifft auf den verwinkelten Gängen so gut wie niemanden. Die anderen Hostels waren mehr wie Häuser mit etwas Flair. Dort hat man auch immer ein paar Leute getroffen, mit denen was machen kann. Hier ist eher alles unpersönlich und es laufen auch ziemlich alte und komische Gestalten rum (später mehr dazu).

Da mir die Strände in und um Los Angeles dank Baywatch bestens bekannt sind, bin ich gleich noch ein bißchen rumgefahren. Außerdem musste ich das Auto ja am Samstag wieder abgegeben. Entlang der Küstenstraße, bin ich also Richtung Malibu gefahren. Dort gibt's tolle Strände, einer der besten für Surfer ist der Surfriders Beach oder Point Dume. Da ist auch fast alles für Schwimmer gesperrt und das sollte man auch beachten, wenn man kein Surfbrett an den Kopf bekommen möchte.

Die teilweise unberührte Natur ist auch den Reichen und Schönen nicht  verborgen geblieben, die haben hier einfach ein paar nette Strandhäuser hingebaut. Die Lage ist einmalig, direkt am Strand, besser geht's eigentlich nicht.

Duschen am Eingang, gepolsterte Liegestühle, Vollverglasung. Da möchte man doch gern mal reingucken. Doch damit der allgemeine Touri etwas abgeschreckt wird, hat man tolle Schilder angebracht: